Langsamkeit ist ein Geschenk, das nur der weise Reisende zu würdigen weiß...
 

Verbesserungen am Wohnraum

Lüftungsanlage als alternative zur Klimaanlage

Eine Klimaanlage ist ein großer Komfort im Wohnmobil der durch den großen Energieverbrauch auch seine Nachteile hat, als Alternative wird von manchen Herstellern eine Lüftungsanlage angeboten. Durch eine solche Lüftungsanlage inspiriert kam die Frage auf, wie man das billiger machen kann und ob es Sinn macht.

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Warmluftheizung optimieren

Viele kennen das Problem in großen Wohnmobilen, das es bei den ersten Luftdüsen einer Warmluftheizung zu warm ist und am Ende des Luftkanals nichts mehr ankommt. Abhilfe schaffen Verstärkergebläse und Klappen in den Heizungsrohren die die Warmluftverteilung optimieren. Das gleiche gilt analog auch für Lüftungs- oder Klimaanlagen.

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Der Stromregler rettet die Sicherung

Es kennt wohl jeder, der in südlichen Ländern mit dem Wohnmobil unterwegs ist das Problem, das dort die Campingplätze oft nur 3-4 A Strom je Camper zur Verfügung stellen. Sobald man unbedacht den Fön oder Wasserkocher einschaltet, löst die Sicherung aus und man kann schaun, wo man den Platzwart findet, um wieder an Strom zu kommen. An einen Elektroboiler mit 10 A Stromaufnahme ist überhaupt nicht zu denken. Andererseits kommt man ohne Stromanschluß oft auch nicht aus, um z.B. die Bordbatterie nachzuladen und zahlt bei Tagespauschalen oft horrende Strompreise.

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Hochdach selbstgebaut

Der wichtigste Grund für ein Hochdach auf einem Wohnmobil dürfte die Stehhöhe im Innenraum sein und so gibt es verschiedene Ansätze, ein Hochdach zu bauen.
Der einfachste Weg ist wohl das GFK-Hochdach aus dem Zubehörhandel, welches es allerdings nicht für alle Fahrzeuge gibt und das entsprechend teuer ist. Manchmal werden auch Fahrzeugteile von anderen Fahrzeugen als Hochdach verwendet. Zuletzt besteht auch die Möglichkeit, ein Hochdach selbst zu konstruieren. So einen Aufbau bekam unser Bus, ein DB508 vor vielen Jahren und ich möchte hier die Vor- und Nachteile und die Erfahrung damit beschreiben.

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Spannungsstabilisierung mit Notebook Spannungswandler

Es gibt ein paar Anwendungen im Wohnmobil, für die eine stabile Spannung von 12V oder 14V den großen Vorteil hat, das sie unter definierten Bedingungen laufen. Dazu gehören Beleuchtungen mit LEDs, die mit Über- oder Unterspannung nicht besonders gut funktionieren und auch unsere Dieselstandheizung lief mit weniger als 14V nicht besonders gut.

Als Abhife bauten wir einen Notebook Spannungswandler ein. Diese Spannungswandler erzeugen am Ausgang eine umschaltbare Spannung von 15, 16, 18, 20, 22 und 24 V und sind mit 70W, 120W und 150W erhältlich und nicht mal teuer.
Die Eingangsspannung, in unserem Fall die Wohnraumbatterie kann bis 9V Tiefentladen (vorsicht!) werden, ohne das die Ausgangsspannung absinkt. Den bei uns eingebauten Spannungswandler mit 150W stellten wir auf 15V ein, dabei bringt er einen Strom von 8,5 A, was für viele Anwendungen ausreicht.

Für die Standheizung wurde die Spannung einfach über einen Widerstand auf 14V reduziert und damit läuft diese unabhängig von der Batteriespannung mit gleichbleibender Leistung.

Für die 12V Beleuchtung mit LEDs wurden zusätzlich Festspannungsregler (7812) mit 12V zwischen die 15V Ausgangsspannung und die LEDs geschaltet. Somit wird auch die LED Beläuchtung unabhängig von der Batterie mit konstanter Spannung von 12V betrieben.

Auch ein Nachladen der Wohnraumbatterie aus der Starterbatterie ist so machbar, wenn die Leistung ausreicht. Es gibt sicherlich noch andere Einsatzgebiete wie den Betrieb von 24 V Geräten, für die Notebook Spannungswandler eingesetzt werden können, allerdings sollte man schon etwas Erfahrung im Umgang mit Strom haben, um mit der höheren Ausgangsspannung nichts kaputt zu machen.